Einkaufen mit gutem Gewissen: Naturkosmetika

Naturkosmetika bestehen, wie der Name bereits vermuten lässt, nur aus natürlichen Rohstoffen. Auf chemische Zusätze wird bei ihrer Herstellung verzichtet, ebenso wie auf Tierversuche. Vielmehr werden Kräuter und ätherische Öle aus der Natur für die Produktion natürlicher Kosmetik verwendet. Die Inhaltsstoffe Polyethylenglykol, Propylenglykol sowie Parabene, Silikone und synthetische Duftstoffe werden für Naturkosmetik nicht verwendet. Das seit 2001 eingeführte BDIH-Prüfsiegel kennzeichnet Naturkosmetika, die diese Voraussetzungen erfüllen.

Immer mehr Menschen greifen heutzutage auf Naturkosmetik zurück. Allergische Reaktionen, die oft bei Kosmetika mit chemischen und synthetischen Zusatzstoffen auftreten, bleiben bei Naturkosmetikprodukten aus. Menschen, die eine besonders empfindliche Haut haben oder unter Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Neurodermitis leiden, vertragen Naturkosmetik in der Regel sehr gut. Sie ist besonders schonend zur Haut, da anstatt der oft verwendeten Mineralöle, nur pflanzliche Öle zum Einsatz kommen. Diese können von der Haut sehr gut aufgenommen werden. Darüber hinaus wirken natürliche Kosmetikprodukte entschlackend, entzündungshemmend und sorgen für eine sehr gute Regeneration der Haut. Ein großer Pluspunkt der natürlichen Kosmetika ist zweifelsohne der Verzicht auf Tierversuche. Sinnloses Tierleiden für die Schönheit der Menschen entfällt.

Naturkosmetik ist in der Regel zwar etwas teurer als Kosmetikprodukte, die chemische Zusätze enthalten, ihre Vorteile wiegen den höheren Preis jedoch bei weitem auf. Die Tiere und die Umwelt werden geschont, während die Haut hochwertige Pflege erhält.